Meine Haltung

 

k800_0i4a3598Für mich ist das Leben eine Reise und ich sehe meine berufliche Aufgabe darin, eine Wegbegleiterin zu sein. Ich bin bereit, ein Stück deines Weges gemeinsam mit dir zu gehen.

Mein Weg war und ist ein sehr verschlungener. Schon sehr früh war mir klar, ich will mit Menschen arbeiten, da mich nichts so sehr fasziniert wie eine einzigartige Persönlichkeit.

Über viele Umwege und lange Phasen der Innenschau wurde mein Bild, wie ich leben und arbeiten möchte, immer deutlicher.

Ich möchte mit Menschen arbeiten, die sich weiterentwickeln (wollen) und sie in diesem Prozess, mit all seinen Herausforderungen und Belohnungen unterstützen und diesen spannenden Weg begleiten.

Es macht mich glücklich, einen Raum zu gestalten, in dem Ressourcen deutlich werden, sich Verhaltensweisen und Denkmuster wandeln können und es möglich wird, sich ganz bewusst in dem gegenwärtigen Moment zu spüren.

Besonders geprägt haben mich meine langen Reisen in Neuseeland, Kirgisistan, Türkei, Deutschland, Österreich, Portugal, Spanien, Frankreich, Norwegen, Schweden, Großbritannien…

Berufliche Erfahrungen

  • Studium der Sozialen Arbeit
  • Beschäftigung in diversen Einrichtungen im sozialem Bereich:
  • Tagesstätte für psychiatrieerfahrenen Frauen
  • Waldkindergarten
  • ISE – Maßnahme
  • Wohngruppen
  • Behinderteneinrichtung

 Weiterbildungen

  • schamanische Heilerin
  • Gestalt Practitioner
  • Erlebnispädagogin, Wildnis- und Umweltpädagogin

Hilfreich ist mir auch mein ehemals Ehrenamtliches Engagement als Jugendrotkreuzhelfer/ San A und B beim Bayrischen roten Kreuz und Veranstaltungskoordinatorin bei  Ochs Ev. Historisches Fechten.

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Gedanken und Gedichte

Auszug aus meinem noch unfertigem Buch

Epilog

Dankbarkeit

Die alte Frau blickte in die Augen der Kinder, die um sie herum saßen. Sie hatte nicht bemerkt, wie sich nach und nach das ganze Dorf versammelt und ihr alle schweigend zugehört hatten. Sie sah, wie sehr ihre Geschichte sie berührt hatte, Tränen und Freude, die ganze Palette der Gefühle, spiegelte sich in ihren Gesichtern wieder.

Die Sonne näherte sich dem Untergang und das sanfte Licht tauchte alles um sie herum in flüssiges Gold. Sie sah, jeden Menschen, den sie liebte, um sie herum versammelt und spürte eine so vollkommene Zufriedenheit und bedingungslose Liebe, die sie alle miteinander verband.

Sie wusste, ihre Aufgabe hier war nun zu Ende, sie hatte „das Leben“ an sich weitergegeben.

„Was ich euch noch sagen will: Ich bedanke mich bei euch allen aus ganzem Herzen, dass ihr mit mir zusammen getanzt habt, den heilenden Tanz des Lebens und des spirituellen Wachstums. Meine letzte Weisheit, die ich euch mit auf euren Weg geben will, ist, dass ihr die Möglichkeit habt, euer Leben zu gestalten, eure Geschichte neu zu erzählen in einem Rahmen, in dem ihr das Gute seht. Denn alles was passiert, geschieht, um euren Plan  zu erfüllen. Alles kommt wie es soll, niemals gegen euch, sondern stets für euch. Euer höherer Geist, euer spiritueller Begleiter führt die Situationen herbei und schickt die Personen und Gefühle, mit denen ihr am besten wachsen könnt und mit denen ihr eine Melodie anstimmt, eine sanfte Harmonie mit der ihr das Lied eures Lebens singt und dazu tanzt.“

Sie blickte in die Runde, lächelte jeden an, sie streifte die Decke von ihren Beinen, dann erhob sich die Alte mühsam aus ihrem Stuhl, sie umarmte jedes ihrer Kinder, jeden der in ihrem Dorf wohnte, sah sie als eines ihrer Kinder. Sie blickte den Raben an und nickte, sie war bereit. Sie ging aus dem Dorf zu ihrer Lieblingsstelle an den See. Der Rabe erhob sich und folgte ihr leise. Angekommen, blickte sie auf den See und sah, wie sich in der völlig glatten Oberfläche die Berge widerspiegelten und durch die untergehende Sonne, eine glitzernde Straße auf dem Wasser entstand. Sie wusste, nun würde sie sich auf eine neue Reise begeben. Immer dem Licht nach und sie würde mit denen vereint sein, die schon vor ihr diesen Weg begangen hatten. Sie freute sich, denn tief in ihr, war sie doch schon immer eine Abenteurerin gewesen. Sie schloss die Augen und gab sich hin.