Zugspitze

Noch einmal hatten wir das große Glück die Quero Schamanen zu treffen, diesmal an Christi Himmelfahrt auf dem heiligsten Berg Deutschlands, der Zugspitze oder wie sie von ihnen liebevoll genannt wurde wayra punku( Tor des Windes)

So viele Herzensmenschen zu treffen ist wie das Wiedersehen unter langen Freunden oder das Heimkommen in den liebevollen Schoß der Seelenfamilie. Angesagt war eine Heil- und Friedenszeremonie und es war spannend zu erleben wie anders dieses Zusammentreffen war. Diese Zeremonie war etwas chaotisch doch das schöne daran war, dass es dadurch viel natürlicher wurde, es war zugleich ehrfurchtsvoll, voller Hingabe und auch spielerisch und locker, mal wurde getanzt, dann geratscht, im nächsten Moment andächtig geschwiegen. Am Anfang bekam jeder Teilnehmer ein Geschenk, in Form eines Anhänger des Chakana. Simon bekam einen ganz besonderen verbunden mit einer Aufgabe als Brücke für die Jugend zu dienen. Diese Kette soll uns immer daran erinnern, dass wir Brückenbauer sind. Das Wetter spielte natürlich auch mit, eine spannende Erfahrung war der rasante Temperaturunterschied zwischen um die 25°C am Boden und minus 4°C am Gipfel. Begleitet wurden wir die ganze Zeit über von Dohlen, die knapp über unseren Köpfen ihre Kreise zogen. Besonders erfrischend war die Begeisterung mit der Julian, Don Basilio und Don Sebastian einen Schneemann bauten und ihn liebevoll mit ihrer Schamanenmütze kleideten.

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Schamanischer Schneemann

Mit über vierzig Leuten und einer Höhe von knapp 3000 Metern war dieses Ritual ein Erlebnis ganz besonderer Art, zu sehen wie natürlich die Arbeit von Schamanen ist und gleichzeitig so heilig und wichtig, auf das wir die Samen sähen für eine liebevollere Welt. Vielen Dank an all die wunderbaren Menschen die teilgenommen haben und ein Besonders Dankeschön an Laura und Wolf fürs Organisieren. Hoo

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Wolf, Don Sebastian, Julian, Don Basilio, Laura